Wer / Wie / Was

 Jugendladen Bornheim

 

Im Jugendladen Bornheim  können Jugendliche folgende Angebote wahrnehmen:

     Beratung   Jugendberatung für 12 – 21 Jährige
     Kunsttreff  
Zeichnen, Aquarell-, Acryl-, u. Ölmalerei
     Nähwerkstatt  
Nadel trifft Faden! Romanze oder Drama?
    
Kochküche // Jugend kocht // Rezepte   Kochen & Geniesen
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Entspannung & Kreativität
    Achtsamkeitsübungen für Körper, Geist & Seele
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Projekte / Ferienangebote / Ausflüge  
Partizipation leben & gestalten

Die Aufsuchende Jugendarbeit im Jugendladen Bornheim umfasst Beratung, außerschulische Bildungsangebote, Präventivangebote,  Stadtteilarbeit, Jugendkulturarbeit, Unterstützung einzelner Jugendlicher und Jugendgruppen. Das Angebot bezieht sich auf Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 – 21 Jahren und in besonderen Lebenssituationen bis 27 Jahren. Es richtet sich an junge Menschen mit und ohne Behinderung. Aufsuchende Jugendarbeit heißt, Beziehungen zu den Jugendlichen aufzubauen und bei Bedarf Lebensperspektiven gemeinsam zu entwickeln. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Beratung, Unterstützung und Begleitung von Jugendlichen in aktuellen Lebenssituationen.

Lernen macht Spaß
Im Jugendladen Bornheim findet außerschulische Bildungsarbeit statt. Der persönliche Umgang mit Freiheit und Selbstverantwortung ist ein zentrales Anliegen. Bei den Kreativangeboten lernen Jugendliche ihre Ideen umzusetzen – vom ersten Impuls bis zum fertigen Werk. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Objekt zeigt, dass junge Menschen Wertvorstellungen verarbeiten und intrinsisch lernen.
Jugendliche entscheiden sich aus freien Stücken. Dabei festigt sich das Wissen viel tiefer – positive Emotionen werden gespeichert. Ein wesentlicher Aspekt ist die Freude – Freude darüber, sich Themen aus eigenem Antrieb aneignen zu wollen. Menschen lernen genau diejenigen Dinge besonders nachhaltig und effektiv, für die sie sich wirklich interessieren, die sie wirklich lernen wollen.Deshalb unterstützt der Jugendladen die natürliche Leistungsbereitschaft und Kreativität der Jugendlichen und lässt ihnen die Freiheit und persönliche Verantwortung, ihr Lernen selbst zu gestalten.

Der Grundgedanke der außerschulischen Bildungsprozesse:
Freiwilligkeit versus Schulpflicht / Partizipation versus Vorgabe von Lernzielen / prozessorientiertes Lernverständnis versus ergebnisorientierter Lernbegriff
Dies alles sind Wirkfaktoren, die zum Gelingen der Bildungsprozesse beitragen. Gerade die Förderung der individuellen Selbstbestimmung bei der Nutzung der Angebote unterscheidet die Initiierung von Bildungsprozessen der Jugendhilfe grundlegend von der Verpflichtung zur Teilnahme an schulischen Angeboten. Bildungsprozesse werden angeregt – sie dienen wesentlich als Selbstbildung unter Bedingung der Freiwilligkeit.

Vertrauen hilft
Durch das Vertrauensverhältnis, dass die Jugendlichen zu den Mitarbeiter*innen der Einrichtung aufbauen, können problematische Entwicklungen frühzeitig erkannt und aufgefangen werden. Die Jugendlichen suchen Rat und Unterstützung während der Workshopangebote, im KunstTreff oder in vereinbarten Einzelgesprächen. Die verschiedenen Themenbereiche in der Beratung spiegeln das breite Spektrum des Beratungsbedarfs wider. Die Gespräche mit Jugendlichen finden auf der Grundlage der personenzentrierten Beratung statt. Dabei liegen häufig komplexe Problem- und Konfliktsituationen vor. Ziel ist, Ratsuchende bei Veränderungen ihrer konkreten Lebenssituation oder bei konkreter Problembewältigungen zu unterstützen. Hier wird eine gendersensible, bedarfsgerechte und prozesshafte Einzelfallhilfe in Form von individueller Beratung angeboten.


Simone Gerhardt
Dipl. Sozialpädagogin
Mainkurstraße 44 / 60385 Frankfurt / 069 490675
simone.gerhardt@stadt-frankfurt.de

Jahrespraktikantin Soziale Arbeit B.A
Mainkurstraße 44 / 60385 Frankfurt

Mariana Brzostowski
Freie Mitarbeiterin
Filmemacherin